Erster Sektionsleiter war Walter Kepplinger aus Guglwald. Ca. 75 begeisterte Judoanfänger gab es damals, un man glaubte schon, Judo sei Volkssport Nummer 1 in der Waldmark.

Vom Judozentrum Mühlviertel aus war die Zielvorstellung eindeutig: aus einer breiten Masse wollte man Spitzensportler herausfiltern, um national und international erfolgreich zu sein. Dementsprechend hart war das Training. Dies führte bald zu ersten Erfolgen. Elisabeth Grübl wurde bereis 1978 Vizestaatsmeisterin in ihrer Klasse bei den Schülern.

 

Geschichte

Eine Sektion mit Höhen und Tiefen

In Niederwaldkirchen und Neufelden wurde schon einige Jahre recht erfolgreich Judo betrieben. Obmann dieser Judo-Vereinigung war Hauptschuldirektor Franz Haugeneder aus Niederwaldkirchen. Er wollte 1977 den Judosport im oberen Mühlviertel auf eine breitere Basis stellen und versuchte einige Vereine aus dem Bezirk Rohrbach für diese Sportart zu gewinnen. Es kam zur Gründung des Judozentrums Union Raika Mühlviertel.

Einer der Vereine, die diesem Judozentrum beitraten, war die Union Waldmark. Gleichzeitig wurde in diesen Vereinen Judo in den Schulen als unverbindliche Übung angeboten. Bereits mit Schulbeginn 1977 wurde an der VS St. Stefan eine Judomatte angeschafft und der Trainingsbeginn unter Landestrainer Karl Loitzenbauer aufgenommen.

 


 

 

 

 

 

Aber vielen war das Training zu hart. Das Interesse schwand und übrig blieb eine kleine Gruppe unentwegter Kämpfer, die allerdings recht beachtliche Erfolge erzielte. 1980 stieg eine Mannschaft in die Judomeisterschaft der zweiten Klasse ein. Die Heimkämpfe wurden im Gasthaus Mayr ausgetragen. Der dritte Endrang stimmte die Judokas für das nächste Meisterschaftsjahr optimistisch, man strebte Meisterehren an.

Im gleichen Jahr belegten Gertraud und Ernst Reisinger bei den Jugendstaatsmeisterschaften jeweils den zweiten Rang, Reinhard Dumfart wurde fünfter. Auf Grund seiner hervorragenden Leistungen wurde Ernst Reisinger ins Landesteam berufen und mit diesem Jugend-Mannschaftsstaatsmeister.

Im zweiten Meisterschaftsjahr konnten alle Gegner geschlagen werden, Waldmark wurde Meister und stieg in die 1. Klasse auf.

Trotz dieser Erfolge traten bereits zu diesem Zeitpunkt Problem zutage. Die Kämpfergruppe litt an Personalnot. Die Jugendlichen tendierten stark zu anderen Sektionen, wodurch sich Nachwuchsprobleme ergaben. Außerdem gab es bei der Meisterschaft immer wieder Schwierigkeiten bei der Besetzung der schweren Gewichtsklassen, wodurch viele Punkte kampflos hergeschenkt werden mussten.

1984 wurde wegen dieser Probleme bereits wieder auf die Teilnahme an der Mannschaftsmeisterschaft verzichtet. Letzter größerer Erfolg war noch der zweite Rang von Reinhard Dumfart bei der österreichischen akademischen Judomeisterschaft im selben Jahr.

Danach gelangte die Judosektion sowohl sportlich als auch finanziell zusehends in Schwierigkeiten. Das Schülertraining wurde noch bis 1993 an der VS St. Stefan vom Erfolgsolympioniken Josef Reiter durchgeführt.

Derzeit ist Herr Dipl.-Ing. Reinhard Dumfart Sektionsleiter.