Geschichte der TSU Waldmark
Gründung
Am 25. Dezember 1976 lud Josef Zeinhofer einige
Gründungsinteressenten sowie die Bürgermeister der Gemeinden Afiesl
(Josef Keplinger) und St. Stefan (Josef Kitzmüller) zu einer ersten Besprechung
bezüglich der Gündung eines Sportvereines ein. Ab diesem Zeitpunkt
wurde das Ziel, einen eigenen Sportverein zu gründen intensiv verfolgt.
Parallel dazu gab es auch in der Gemeinde Schönegg unter der Führung
von Walter Kitzmüller ähnliche Bestrebungen.
Anfang des Jahres 1977 führten gemeinsame Gespräche
zu dem Ergebnis, die Gemeinden Afiesl, St. Stefan und Schönegg zu einem
Sportverein zusammenzuschließen. Da in Schönegg bereits eine Gründungsbewilligung
vorhanden war, konnte das Vorhaben zügig vorangetrieben werden.
Lange tüftelte das Proponentenkomitee am Vereinsnamen.
Schließlich wurde der Vorschlag von Prof. Fritz Winkler angenommen und
der Sportverein auf den Namen Turn- und Sportunion Waldmark getauft.
Am Sonntag, 27. März 1977 fand im Gasthaus
Pürmayer die besten besuchte Gründungsversammlung statt. Als Ziel der Union wurde die breite sportliche Betätigung angeführt.
Ein Ziel, das bis heute grundlegende Gültigkeit hat.
Von den anwesenden Mitgliedern wurde folgender Vorstand gewählt:
Obmann: Josef Zeinhofer, Oberafiesl
Stellvertreter: Walter Kitzmüller, Guglwald
Stellvertreter: Ing. Erich Hetzmannseder, Herrnschlag
Kassier: Erich Scheucher, Unterafiesl
Schriftführer: Gottfried Gruber, Unterafiesl
Jugendwart: Eugen Huala, St. Stefan
Kulturwart: Prof. Fritz Winkler, Schönegg
Fachwart: Johann Grünzweil, Piberschlag
Bei der Gründung bestanden bereits die Sektionen Wandern,
Schi-Nordisch, Schi-Alpin und Fußball. Es folgten Judo (1977), Stockschießen
(1979), Tennis (1980) und Frauenturnen (1983).
Woher kommt der Name Waldmark:
Eine Urkunde des Passauer Bischofs vom 26.06.1113 bezeichnet
die Moldau als Grenzfluss zwischen Böhmen und Bayern. Bayern reichte
bis an die Moldau und an die Steinerne Mühl. Das Waldgebiet zwischen
Moldau und Steinerner Mühl wurde als " Waldmark " bezeichnet.
Es war deutsches und nicht böhmisches Waldland. Als 1255 die Grenze zwischen
Böhmen und Bayern (Oberösterreich) neu festgelegt wurde, kam sie
von der Moldau auf den Böhmerwaldkamm. Durch die Neufestlegung der Grenze
fiel die Hälfte der deutschen Waldmark an Böhmen. Die anderen an
der Steinernen Mühl gelegenen Gebiete der alten Waldmark blieben deutsch.
Der geschichtliche Ursprung des Namens wurde in der Rodungszeit ungefähr
im Jahr 1100 erstmals bekannt.

Die 3 Gemeinden:
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